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Prophylaxe - Wellness für die Zähne
Prophylaxe ist eine der tragenden Säulen meines
Behandlungskonzeptes!
Das bedeutet, dass neue Schäden vermieden werden und der erreichte Zustand
erhalten wird. Gegen hartnäckige bakterielle Zahnbeläge - die Hauptverursacher
von Karies, Parodontitis und Mundgeruch - kommt auch die gewissenhafteste
Zahnpflege nicht immer an.
Deshalb gibt es die intensive professionelle Zahnreinigung,
abgekürzt PZR. Mit ihr werden harte und weiche Beläge und Bakterien
intensiv beseitigt.
Dabei geht die PZR sehr viel weiter als die gesetzliche
Zahnentfernung im Rahmen der üblichen Vorsorge; diese hat nur die Zahnsteinentfernung
(1x/Jahr) ohne Politur zum Ziel.
PZR (professionelle Zahnreinigung) Ablauf
- Anfärben der Zähne, die Schwachstellen der Putztechnik werden
sichtbar gemacht
- Belagsentfernung der Zahnoberflächen, Zahnzwischenräume
und Zahnfleischtaschen mit speziellen Geräten und Instrumenten
- Ggf.
Laserbehandlung (
Laser)
- Exogene Belagsentfernung von Tee,
Kaffee, Nikotin etc. mit einem Pulverstrahl-Gerät oder Goldbürsten
- Instruktion
- Zahnseide - Superfloss
- Instruktion - Zahnzwischenraumbürstchen
- Putztraining
- Intraorale
Kamera
- Bakterielle Karies-Risiko-Bestimmung
- Plaquetest
- Pastenpolitur
inklusive Fluoridierung
- Auftragen des Karies-Schutzlackes*
- Erinnerungsdienst
für Ihren Prophylaxetermin (
Recall)
*Der Karies-Schutzlack wird gezielt an Karies-Risiko-Stellen, Zahnhals,
Fissuren und Zahnzwischenräumen aufgetragen. 
Der farblose Lack bleibt
nach dem Auftragen an der Zahnoberfläche haften. Das Ziel des Lackes
ist es, die kariesverantwortlichen Bakterien zu reduzieren. Nach dem Auftragen
des Schutzlacks sollten Sie möglichst 1 Stunde nichts essen und trinken.
Außerdem empfiehlt es sich - ausnahmsweise - am gleichen Tag nicht
die Zähne zu putzen oder Zahnseide anzuwenden, damit der Lack seine
volle Wirkung entfalten kann.
Der Umfang der Behandlung richtet sich immer nach Ihrer individuellen
Situation. Die PZR dauert ca.1-1,5 Stunden und wird nicht von
den gesetzlichen Krankenkassen getragen.
Mundhygiene- und Putzkurs:
Intensivkurs für Erwachsene, Jugendliche
und Kinder
Warum einen Putzkurs?
Karies und Parodontitis sind leider immer noch sehr verbreitet.
Auch Allgemeinerkrankungen, wie z.B. Herzerkrankungen, Funktionseinschränkungen
der Abwehrzellen, Stoffwechselstörungen,
Rauchen und Stress können die Plaquevermehrung und den Zahnstein
begünstigen.
Bekannt ist der Einfluss der Hormone während der Schwangerschaft,
hier wird es deutlich: Das Zahnfleisch der Schwangeren reagiert
wesentlich stärker auf vorhandene Plaquebakterien, es schwillt häufig
an und blutet oft schon bei Berührung. Intensive Mundhygiene ist
daher in dieser Zeit besonders wichtig. Hormonelle Einflüsse sind
auch die Ursachen der so genannten Pillen- und Pubertätsgingivitis.
Die Essgewohnheiten haben auch einen Einfluss auf die Karies-
und Parodontitisaktivität.
Die Speisereste sind nicht gefährlich, aber die Mikroorganismen,
die den Zahnbelag bilden, sie machen es sich gerne in den Zwischenräumen
der Zähne gemütlich. Aus dem Zahnbelag bilden sich dann Zahnstein
und Konkremente. Wer z.B. viel Fruchtsaft, Obst oder Quark zu sich nimmt
kann durch die säurehaltigen Speisen den Zahnschmelz schädigen.
Die Putztechnik muss entsprechend abgestimmt werden.
Kinder
und Jugendliche sind nur schwer zu motivieren die Zähne zu putzen; in diesem Kurs
erlernen sie das richtige Handling und bekommen einen lustigen Putzplan,
natürlich je nach Alter.
Kursablauf
In den Kursen erlernen Sie den richtigen Umgang mit der Zahnbürste
(elektrisch oder manuell), die Demonstration von Zwischenraumbürstchen,
Einpüschelbürsten, die verschiedenen Zahnseidearten und den
Einfluss verschiedener Zahnpastaarten auf die Zähne. Auch der Einfluss
von säurehaltigen Speisen auf die Zähne wird geklärt und
demonstriert. In einem Kontrolltermin wird das Ergebnis besprochen.

Kariesrisikobestimmung
Um Ihr allgemeines Kariesrisiko festzustellen, kann ein Kariesrisikotest
durchgeführt werden. Der Test basiert auf dem Nachweis von Milchsäure,
gebildet von Karies verursachenden Bakterien im Biofilm. Je mehr Milchsäure
von den Bakterien produziert wird, umso höher ist die Stoffwechselaktivität
dieser Bakterien; und damit steigt auch das Potential dieser Bakterien,
Karies zu verursachen.
Die Früherkennung ist deshalb sinnvoll, da
Karies verursachende Bakterien je nach Patient unterschiedlich stoffwechselaktiv
sein können. So können notwendige prophylaktische Maßnahmen
frühzeitig eingeleitet werden. Die Durchführung ist schmerzfrei.
Mit einem Teststäbchen wird ein Abstrich aus der Mundhöhle genommen.
Das Teststäbchen wird dann in eine Diagnoseflüssigkeit eingetaucht.
Anhand einer Farbskala kann nun das Testergebnis abgelesen werden.
Wenn Sie wissen wollen wie hoch Ihr individuelles Kariesrisiko ist, dann
fragen Sie uns.
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