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Kiefergelenkbehandlung/CMD |
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Kleine Ursache - große Wirkung
- Zähnekirschen!
Selbst kleinste Abweichungen im Millimeterbereich können im Kausystem
zu Problemen im Kiefergelenk und der Muskulatur führen. Die Folge
davon sind häufig Kiefergelenk- und Kopfschmerzen und auch Muskelschmerzen
mit Ausstrahlung in den Bereich der Wirbelsäule. Wissenschaftliche
Studien haben den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Kauorgan und Wirbelsäule
dokumentiert.
Die Symptome können sehr vielschichtig sein; z.B. Pressen
der Zähne aufeinander, Knirschen, Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden,
Geräusche im Kiefergelenk, Ohrenschmerzen, Schmerzen in der Wirbelsäule
oder Tinitus sein.
Im Volksmund heißt es „Zähne zusammenbeißen“,
das machen wir auch nachts mehr oder minder ausgeprägt, um z.B. Stress
abzubauen. Ein Krankheitsbild der kraniomandibulären Dysfunktion
(CMD)- ist das Knirschen und Pressen, es kann sehr ausgeprägt sein,
bis zum Verlust der Zahnhartsubstanz. Starke „Knirscher“ setzen
ihr Kausystem unter enormen Druck. Bei Frauen bis zu 300 Kilo, bei Männern
bis zu 400 Kilo. Nach einer ausführlichen Anamnese, wird die Therapie
festgelegt.
Eine,
unter mehren Therapiemöglichkeiten ist die Schienentherapie,
sie entlastet das Kiefergelenk und die Muskulatur. Sie ist aus
Kunststoff, durchsichtig, grazil und wird je nach Beschwerdebild
nachts oder ganztags getragen.
Zur präzisen Herstellung von Schienen benötigt der Zahntechnikermeister
sehr genaue Werte Ihres Kauorgans:
- die Lage des Oberkiefers
zum Schädel
- den Gelenkbahnenverlauf
- die Stellung
der Kiefergelenke zur Schädelbasis
- die Stellung Ihrer Zähne
zueinander (Okklusion)
- Aufspürung von eventuellen Frühkontakten

Bei der schmerzfreien instrumentellen Funktionsanalyse wird in
der Praxis ein Gesichtsbogen in der Mundhöhle platziert. Der Ober-
und Unterkiefer wird abgeformt und mit dem Gesichtsbogen in das
Labor geschickt.
Da das Beschwerdebild sehr vielschichtig ist, kooperieren
wir in einem Netzwerk mit anderen Fachrichtungen. Das Netzwerk
setzt aus verschiedenen Fachrichtungen wie Zahnärzten, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen,
Radiologen, Physiotherapeuten, Orthopäden und Logopäden zusammen.
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