Dr. Silvia Hartmann, Zahnärztin, Dortmund Aplerbeck.
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Dr. Silvia Hartmann, Zahnärztin, Dortmund Aplerbeck.
  Implantologie
  Implantologie - künstliche Zahnwurzeln

Implantologie - künstliche Zahnwurzeln Im Oktober 2006 wurde die Praxis erweitert. Link Dr. Dr. med. Norbert Hartmann, Arzt für Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie mit langjähriger Erfahrung in ästhetischen und plastischen Operationen hat seine Tätigkeit in der gemeinsamen Praxis aufgenommen. Als ehem. langjähriger Leitender Oberarzt und ehem. komm. Chefarzt am Klinikum Dortmund ist er für die Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie, Parodontologie und im ärztlichen Qualitätsmanagement zertifiziert. Speziell für die Implantation sehen wir die Vorteile in der Konzentration an einem Ort und in der gemeinsamen Betreuung bei erweiterter chirurgischer Kompetenz.

Nichts kann die eigenen Zähne ersetzen. Aber sollten sie dennoch einmal verloren gehen, durch Karies, Entzündung oder Unfall, fragt man sich natürlich, wie es weitergehen soll. Gehen die eigenen Zähne verloren, geht auch ein Stück Lebensqualität verloren.

Die vor ca. 3 Jahrzehnten entwickelte und heute anerkannte Fachrichtung der Implantologie kann sicherlich an dieser Stelle weiterhelfen. Sowohl die Funktion als auch die Ästhetik werden wiederhergestellt. Die Zahnwurzel wird durch eine künstliche Titanwurzel ersetzt, wodurch der regionale Knochen und das Zahnfleisch erhalten bleiben. Die verlorene Zahnkrone wird nach einer Einheilzeit durch eine neue Krone oder Brücke ersetzt. Titan ist biologisch verträglich und getestet. Titan wird in der allgemeinen Chirurgie seit Jahrzehnten in der Knochenchirurgie eingesetzt. (z.B. Hüftprothesen, Platten bei Knochenbrüchen). Sollte das Knochenangebot für die Implantation nicht ausreichend sein, besteht die Möglichkeit durch eigenen Knochen oder Aufbauersatzknochen ein Implantatbett zu schaffen.

Behandlungsdauer und Ablauf
Nach der ausführlichen Untersuchung, Analyse Ihrer individuellen Situation, Diagnostik, Festlegung der Implantatposition sowie des Implantat-Typs und des späteren Zahnersatzes werden Sie über Behandlungsalternativen und Geldaufwand informiert. Das Einsetzen der Implantate erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung. Auch eine Vollnarkose oder Analgosedierung (Dämmerschlaf) sind möglich. Die heute übliche Einheilzeit beträgt 3-6 Monate. In Einzelfällen ist auch eine Sofortimplantation möglich. Nach der Einheilungsphase werden dann die neuen Zähne, welche von einem Meisterlabor hergestellt werden, eingesetzt. Damit Sie auch lange Freude an Ihren neuen Zähnen haben, ist eine regelmäßige Kontrolle und umfassende Pflege sowie intensive Mundhygiene (Link Prophylaxe) erforderlich, bei der schädliche Beläge und Bakterien entfernt werden.

Sicher ist, dass die Implantate heute wissenschaftlich anerkannt und vielfach erprobt sind. Jährlich werden viele zehntausende Implantate eingesetzt. Die Frage, ob für Sie Implantate die richtige Lösung sind, muss jedoch in einem persönlichen Beratungsgespräch herausgefunden werden, selbstverständlich nach Abwägung sämtlicher Befunde. Nicht immer sind Implantate möglich oder sinnvoll.

Was ist möglich? Im Prinzip alles, aber………“ein Mensch hängt am Implantat“. Im Vorwege müssen anatomische Strukturen überprüft werden. Für die genaue Planung können spezielle Röntgenaufnahmen wie ein Digitales-Volumen-Tomogramm (DVT) oder eine Computertomografie (CT) erforderlich sein.
  • Sie wünschen eine festsitzende Versorgung statt eines herausnehmbaren Zahnersatzes? Durch mehrere Implantatbrücken- und Kronen ist es möglich den herausnahmebaren Ersatz durch eine festsitzende Versorgung im Ober- und Unterkiefer zu ersetzen.
  • Falls Sie bereits einen herausnehmbaren Zahnersatz haben, kann unterstützend durch Implantate der Halt des Zahnersatzes im Ober- und Unterkiefer erheblich verbessert werden. Speziell auf dem Unterkiefer reicht die Auflage für den Zahnersatz durch den Knochenabbau oft nicht mehr, es schaukelt und wackelt hin und her und ist locker. Hier können Implantate weiterhelfen: Sie gewinnen ein Stück Lebensqualität wieder.
  • Bei einem Restzahnbestand oder einseitig verloren gegangener Zähne kann die Implantation eine deutliche Verbesserung der Situation bedeuten.
  • Verloren gegangene Zähne durch Unfall oder Karies werden durch Implantate mit einer Krone oder Brücke ersetzt. Benachbarte Zähne werden geschont und müssen nicht beschliffen werden.
Beispiele:

Zahnlosigkeit im Ober- und/oder Unterkiefer
Durch mehrere Implantate ist es möglich, mit Kronen und Brücken eine festsitzende Versorgung anzufertigen.

Zahnlosigkeit im Ober- und/oder Unterkiefer Implantatgestütze Brücke

Einzelzahnverlust im Ober- und/oder Unterkiefer
Beim Verlust eines Einzelzahnes entfällt das Beschleifen der gesunden Nachbarzähne. Auf das Implantat wird entweder nach einer Sofortimplantation oder nach der Einheilphase eine Krone gesetzt.

Einzelzahnverlust im Ober- und/oder Unterkiefer Einzelzahnverlust im Ober- und/oder Unterkiefer

Zahnverlust von mehreren Zähnen im Ober- und/oder Unterkiefer
Seitenzahnbereich Bei einem Verlust von mehreren Seitenzähnen kann eine herausnehmbare Prothese durch eine implantatgetragene Brücke vermieden werden. Sollte die Spanne für eine Brücke zu groß sein, können die fehlenden Zahnwurzeln durch Implantate ersetzt werden.

Zahnverlust von mehreren Zähnen im Ober- und/oder Unterkiefer Zahnverlust von mehreren Zähnen im Ober- und/oder Unterkiefer

Totalprothesen im Unter- und/oder Oberkiefer
Bei einer Totalprothese im Unterkiefer ist der Halt durch die eng begrenzte Auflagefläche und die beweglichen umliegenden Weichteile sehr schwierig. Je flacher der Kieferkamm, umso schwieriger ist es, eine Prothese zum Halten zu bringen Hier können Implantate mit einer Stegverbindung, Druckknöpfen oder Teleskopen helfen. Das lästige "Schaukeln" der Prothese wird verhindert. Auch der Oberkiefer bietet nicht immer – aufgrund von anatomischen Strukturen - einen ausreichenden Halt der Prothese; auch hier können Implantate helfen. Das Essen wird wieder zum Genuss!

Totalprothesen im Unter- und/oder Oberkiefer Totalprothesen im Unter- und/oder Oberkiefer

Implantatunterstützung bei Ober- und/oder Unterkiefer Teilprothesen

Auch hier können Implantate bei Zahnverlust den Halt der vorhandenen Teil-Prothese erheblich unterstützen.

Alternative zum Titanimplantat ist das Keramikimplantat
Keramikimplantat
Das Material der Keramikimplantate besteht aus Zirkonoxid. Es wird seit vielen Jahren in der Medizin eingesetzt (Gehörknöchelchen, Hand- und Mittelfußknochen, Hüftgelenke) und in der Zahnmedizin für Kronen und Brücken (Ästhetische Zahnheilkunde).

Seit einigen Jahren werden auch Keramikimplantate implantiert, allerdings fehlen noch Langzeitergebnisse, aber die bisherigen Implantationen sind viel versprechend.

Knochenersatzmaterialien
Knochenersatzmaterialien
Knochengewebe ist neben den Zähnen der feste Bestandteil des menschlichen Körpers. Es hat Stütz- und Stoffwechselfunktion und besteht aus organischer und anorganischer Knochenmatrix, sowie zellulären Elementen. Ist der natürliche Knochen durch Defekte beschädigt oder atrophiert (abgebaut), kommen Knochenersatzmaterialien oder eigener Knochen zum Einsatz, die dessen natürliche Funktion nachstellen und den Knochen ersetzen können.


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